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Wie aus einer Phantasie die Seven Oaks Farm wurde

Nachdem wir nun am 24. Januar 2007 endlich den Mietvertrag unterschrieben hatten, bekamen wir auch gleich den Schlüsssel zum renovieren.
Wer das "Glück" hatte zu sehen, in welchem Zustand das Häuschen war, als wir es übernommen hatten, wird verstehen, WARUM ich es als "Groß-Baustelle" bezeichnet hatte.

Vermutlich war unser Vermieter deshalb damit einverstanden, das wir während der Renovierungsphase nur die Nebenkosten zu tragen hatten.

Cord, hier nochmal unser DANK dafür!!

So hatten wir dann knapp drei Monate Zeit ( die wir auch brauchten ), um aus dem Desaster ein solch hübsches Häuschen zu machen,das dann den Namen Seven Oaks verdient.

Denn man brauchte Anfangs schon noch sehr viel Phantasie, um zu erkennen, WAS man aus diesem Häuschen machen könnte. Und Gott sei dank hatten wir die...
Zum Beispiel fand SOWAS sicher nur der Vormieter "schön"...
Also die Ärmel hochgekrempelt, und ran an die Arbeit... und wer schonmal soo dunkle und stark deckende unregelmäßige Farben versucht hat überzustreichen, weiß, WIEVIEL arbeit DAS ist.
Der Vormieter hatte zwar die Aussenwände "versucht" zu isolieren, aber ein vernünftiges verspachteln der Wände im Anschluß war ihm dann wohl doch zu anstrengend.

Wer mich kennt, wird wissen, das ein derartiger Pfusch für mich absolut inakzeptabel ist.

So sind dann gut zwei Zentner Spachtelmasse auf die vermurksten Wände gekommen. Beim abschleifen haben wir dann noch zwei Schwingschleifer und unzählige Quadratmeter Schleifpapier verbraucht...
ohne DIESEN Mann wären wir NOCH NICHT fertig...DANKE PAPS
Nun waren leider nicht nur die Wände völlig verpfuscht, sondern auch das Laminat war vollkommen unbrauchbar und stümperhaft verlegt, so dass wir es nahezu komplett rausreißen und neues verlegen mussten. Bei der Gelegenheit haben wir logischerweise gleich eine Lage Styropor zur Isoloierung eingezogen.

soviel Arbeit macht natürlich auch müde
Doch kaum hatten wir hier Land in Sicht, kam auch schon die nächste Katastrophe...Durch einen Sintflutartigen Regen, der unseren Hof Zentimeterhoch unter Wasser setzte wurde ein ( bis dahin aus irgendwelchen Gründen unentdeckter ) Baufehler sichtbar.
Und zwar wurde die eine Außenwand des zukünftigen Arbeits- und Gästezimmers Klatsch-Nass!!!
Jetzt war allerdings auch klar, warum unser Vormieter die Fußbodenleisten an der Wand mit Silikon "abgedichtet" hat...

Von Innen war keine Ursache für das Wasser zu finden, und auch das Dach war augenscheinlich dicht. Also musste der Auslöser wohl draußen liegen.

Um der Sache ( im wahrsten Sinne des Wortes ) auf den Grund zu gehen, mussten natürlich alle Renovierungsarbeiten gestoppt werden, um erstmal zu buddeln...
Es stellte sich heraus, als seinerzeit das Fundament für den Anbau gegossen wurde, hat man zum einen das Fundament zu groß gegossen, und zum anderen den Übergang zur Mauer nicht abgedichtet...

Wenn nun der Regen aus einer ungünstigen Richtung gegen die Wand fiel, staute er sich an der "Nahtstelle", konnte nicht nach unten weg, und zog sich durch den sog. Kapilar-Effekt in die Wand...

Kleine Ursache, große Wirkung....

Aber nachdem wir dann den Fundament-Vorsprung mit Hammer und Meißel beseitigt, und ein Drainage-Rohr verlegt hatten, war auch dieses Problem gelöst, und wir konnten uns wieder der Renovierung widmen.

Als nächstes stand dann eines meiner "Lieblings-Projekte" auf dem Plan, das

Harry-Potter-Zimmer

Das war eine Idee, die ich aus meine alten "Junggesellen-Bude" übenehmen wollte. Hierzu wurde ein Teil des ersten ( ohnehin "zu großen" ) Flures mit einer Trockenbau-Wand abgeteilt.
Der Clou dabei war nur, das der Zugang zu diesem neu entstandenen Raum SO kaschiert wurde, das man ihn sogar auf den zweiten Blick nur schwer als solchen erkennen konnte.

Hierzu wurde eine "Fachwerk-Atrappe" und ein Vordach so angebracht, das die Nahtstellen verdeckt wurden. Dann noch ein wenig Deko drumrum, fertig war die

Geheimtür